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Der „Silberne Bär“ als höchste Auszeichnung, welche die Stadt Esens an Personen verleiht, geht 2019 an das Ehepaar Schöneck.

15.01.2019

Zusammen dienen sie mehr als 100 Jahre dem humanitären Dienst: schützen und helfen, wo menschliches Leid zu lindern ist.

Die Theodor- Thomas-Halle war am Sonntag, den 13. Januar2019, fast voll besetzt, als Bürgermeisterin Karin Emken die Bürger und Gäste im Namen von Rat und Verwaltung zum Neujahrsempfang der Stadt Esens willkommen hieß. Höhepunkt war neben dem traditionellen Rück- und Ausblick die Verleihung des „Silbernen Bären“ als höchste Auszeichnung, welche die Stadt Esens an Personen verleiht, die sich durch ihr Engagement zum Wohle der Menschen in Esens-Bensersiel in herausragender Weise auszeichnen. In diesem Jahr geht der „Silberne Bär“ an Gerda und Werner Schöneck.

Sie, eine gelernte Damenschneiderin, wurde 1950 in Wittmund geboren, als eines von sechs Geschwistern. „Schon mit 13 Jahren begann sie sich ehrenamtlich zu engagieren und blieb diesem Engagement bis heute treu“, ließ die Bürgermeisterin die Zuhörer wissen. Er, aus Baden-Württemberg stammend, wurde Instrumentenbauer, ein Beruf, der Handwerk und Musik verbindet, und begann ebenfalls mit 13 Jahren, sich zu engagieren. „Damals in der DLRG“, so Emken. Die Bundeswehrzeit verschlug ihn zum Jagdgeschwader 71 Richthofen. Während dieser Zeit lernten sich die zu Ehrenden in der Gaststätte Aden kennen und lieben. Ostwestfalen oder Ostfriesland, das war mit der Heirat die Frage. Sein Beruf war für Ostfriesland zu speziell. 1969 wurde in Esens eine Stelle ausgeschrieben, die ihn aufgrund seiner DLRG-Tätigkeit ansprach. Er bekam die Stelle und hielt ihr bis zu seinem Ruhestand 2010 die Treue. 1969 folgte also der Umzug nach Esens, 1981 der Bau eines Eigenheims. „Seither sind sie ,echte‘ Esenser“, betonte die Bürgermeisterin in ihrer Laudatio. Sie teilen gemeinsam ihre Hobbys: Musik, Reisen, Camping. Den größten Raum aber nehme ihr Engagement ein, dem sie seit Jahrzehnten beständig, verlässlich und treu dienen. „Sie helfen, um zu helfen“, so Emken. Sie seit 55, er seit 48 Jahren verkörpern das Deutsche Rote Kreuz, das DRK Esens.

Spätestens jetzt dämmerte es auch dem letzten Zuhörer: „Wir ehren heute das Ehepaar Gerda und Werner Schöneck“, ließ Karin Emken die Katze unter tosendem Beifall aller Anwesenden aus dem Sack.

Er war mehr als 40 Jahre beim Kurverein, früher „Bade- und Verkehrsverein“ für die Bäder – zuerst das große Schwimmbad, dann für das Wellenbad und zuletzt für die Nordseetherme – zuständig. Als Musikinstrumentenbauer blieb er zwar nicht seinem Beruf, wohl aber der Musik treu. Seit über 30 Jahren spielt Werner Schöneck im Blasorchester Harlingerland die Posaune. Als leidenschaftlicher Amateurfunker, ein weiteres Hobby, hält er weltweit Kontakt. Dieses Hobby teilt er mit seiner Frau Gerda. „Gemeinsam aber haben sie sich ganz dem Dienst beim DRK verschrieben. Beide absolvierten unzählige Lehrgänge, sind Sprechfunker, Gruppenführer, haben jahrzehntelang die Blutspendetermine mit vorbereitet und begleitet. „Wir sehen sie beim Schützenfest, bei Theateraufführungen, bei sonstigen Großveranstaltungen, beim Rettungstag, und natürlich sind sie zur Stelle bei Notfällen, Unfällen und im Einsatz bei Bränden, so auch am 1. Januar beim Brand der Dreifachturnhalle“, listet die Bürgermeisterin auf.

Werner Schöneck nimmt darüber hinaus vielfältige Leitungsaufgaben wahr. So hat er unter anderem die Esenser Bereitschaft elf Jahre lang erfolgreich geführt. Auch auf Kreisverbandsebene hält er besondere Funktionen inne und ist dort Mitglied des Präsidiums. Dreimal begleitete er Hilfstransporte nach Russland beziehungsweise in die Ukraine.

Beide sind Urgesteine des DRK. Sie leben die sieben Rotkreuzgrundsätze: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität. „Diese Grundsätze sind Teil ihrer Persönlichkeiten geworden – im besten Sinne“, lobte Karin Emken. – „Halbe Sachen gibt es nicht!“ Das ist das Lebensmotto von Gerda und Werner Schöneck.

Text und Foto: Klaus Händel, Anzeiger für Harlingerland, Ostfriesisches Tageblatt.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Der „Silberne Bär“ als höchste Auszeichnung, welche die Stadt Esens an Personen verleiht, geht 2019 an das Ehepaar Schöneck.

 

 

 

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