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PRESSEMITTEILUNG des Tourismusbetriebs Esens-Bensersiel 

12.06.2019

„Wenn Herr Buscher (Verdi) von netten Worten oder freundlichen Schreiben spricht, muss er sich auf andere Verhandlungen beziehen. Bei uns sind jedenfalls nur provokant formulierte und mit Vorwürfen bespickte Schreiben angekommen. Die Streikaufrufe enthalten zum Teil auch völlig falsche Darstellungen“, so Betriebsleiter Michael Schmitz und Stadtdirektor Harald Hinrichs für den Tourismusbetrieb Esens-Bensersiel.  
 
Die Mehrheit der jetzigen Mitarbeiter wurden zum Jahreswechsel 2013/14 vom Kurverein in den neu gegründeten städtischen Eigenbetrieb übernommen. Gleichzeitig wurde ein Haustarifvertrag abgeschlossen, der zum 01.01.2015 eine durchschnittliche Gehaltserhöhung von etwa 15 % beinhaltete. Danach wurde der Tarifvertrag vom jetzigen Stadtdirektor gekündigt und die Gehälter aufgrund der dramatischen wirtschaftlichen Situation „eingefroren“. Mit den jetzigen Streiks verbindet Verdi die Hoffnung, dass der Tarifvertrag wieder in Kraft gesetzt wird und die Gehälter sich nach dem öffentlichen Dienst orientieren. Dies würde wiederum eine Erhöhung von mehr als 12 % bedeuten. Insgesamt sprechen wir also von einer geforderten Gehaltserhöhung von ca. 29% pro Mitarbeiter*in innerhalb von nicht einmal 5 Jahren. Außerdem wird eine Einmalzahlung erwartet, die etwa 10% der Personalkosten ausmacht. Unter „konstruktiven Lösungsvorschlägen“  versteht Verdi, die Erhöhung in mehreren Schritten – z.B. innerhalb von drei Jahren – zu vollziehen. Das ist bei der erdrückenden Schuldenlast (11 Mio. Euro) und einer Kontoüberziehung von 1,3 Mio. Euro nicht darstellbar. Es ist nicht erkennbar, wie zusätzliche Personalkosten in Höhe 400.000 Euro finanziert werden sollen. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die prekäre wirtschaftliche Situation des Betriebes insgesamt ignoriert wird. 
 
Der von Verdi behauptete massive Stellenabbau in der Vergangenheit hat nicht stattgefunden. Mit Ausnahme des Therapiezentrums, das mit dem vorhandenen Personal einem privaten Betreiber übertragen worden ist, hat es keine Kündigungen gegeben. Vielmehr haben Gremien und Geschäftsführung bisher den Erhalt möglichst aller Arbeitsplätze bei allen organisatorischen Entscheidungen immer als wichtige Leitlinie im Blick gehabt. Wenn auch dies von Verdi ignoriert wird und als mangelnde Wertschätzung und Respekt dargestellt wird, muss man sich über entsprechende Reaktionen nicht wundern. 
 
„Herrn Buscher als Verdi-Gewerkschaftssekretär steht die selbst formulierte Opferrolle nicht zu. Wer zudem arbeitswillige Mitarbeiter massiv unter Druck setzt, scheidet für uns als Gesprächspartner definitiv aus. Sein unverantwortliches Handeln schadet den Interessen der Mitarbeiter*innen“, so Schmitz und Hinrichs. 
 
Esens, 12. Juni 2019 
 
Michael Schmitz, Betriebsleiter

Harald Hinrichs, Stadtdirektor 
 

 

 

 

 

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Montag, 24.12.2019

Esens

 

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